Ein Imagefilm stellt dein Unternehmen vor. Ein Recruitingfilm hilft Menschen dabei, dich als Arbeitgeber einzuschätzen. Beide können ähnliche Motive nutzen – sie beantworten aber unterschiedliche Fragen. Die Entscheidung beginnt deshalb beim Ziel und nicht bei der Kamera.
Was ein Imagefilm leisten soll
Interessenten möchten verstehen, was dein Unternehmen anbietet, wie ihr arbeitet und was euch auszeichnet. Ein Imagefilm kann Leistungen, Menschen und Haltung verbinden. Sein Einsatz kann auf der Website, in einer Präsentation oder in einer Kampagne liegen. Die Botschaft muss zu den Menschen passen, die ihn dort sehen.
Was Bewerber vor einer Bewerbung wissen möchten
Für die Mitarbeitersuche stehen andere Fragen im Mittelpunkt: Wie sieht ein Arbeitstag aus? Welche Aufgaben warten auf mich? Mit wem arbeite ich zusammen? Was wird erwartet und welche Arbeitsbedingungen gelten tatsächlich? Ein Recruitingfilm sollte dafür konkrete Einblicke liefern. Eine schöne Aufnahme vom Gebäude ersetzt noch keine Antwort.
Ein beispielhafter Aufbau für einen Recruitingfilm
- Eine typische Aufgabe oder Situation eröffnet den Film.
- Eine Person aus dem Team erklärt ihren Arbeitsalltag in eigenen Worten.
- Weitere Aufnahmen zeigen Arbeitsplatz, Zusammenarbeit und konkrete Aufgaben.
- Eine klare Einladung führt zur passenden Stelle oder Karriereseite.
Das ist eine mögliche Struktur, kein fertiges Drehbuch und keine behauptete Referenz. Ob ein Gespräch, beobachtende Aufnahmen oder kurze Textinformationen passen, hängt von Stelle, Team und Ausspielung ab.
Der Film braucht einen passenden nächsten Schritt
Nach dem Video sollten Interessenten die Informationen finden, die für ihre Entscheidung fehlen. Auf einer Karriereseite stehen beispielsweise Aufgaben, Arbeitsort, Anforderungen und der Bewerbungsablauf. Eine mobile Kurzbewerbung fragt nur das ab, was für den ersten Kontakt notwendig ist. Welche Unterlagen später folgen, legt dein Unternehmen fest.
Ebenso wichtig ist die interne Übergabe. Wer erhält den Kontakt? Wer antwortet? Wie wird ein Gesprächstermin vereinbart? Diese Fragen gehören zur Planung, bevor eine Kampagne startet.
Kann ein Drehtag beide Ziele bedienen?
Ja, wenn unterschiedliche Botschaften und Formate vorab eingeplant werden. Unternehmensaufnahmen lassen sich unter Umständen mehrfach nutzen; die Fragen an Mitarbeitende, der Schnitt und der Kontaktaufruf unterscheiden sich. Für kurze Social-Media-Clips sollten Bildformat, verständliche Aussagen und Untertitel mitgedacht werden.
Ob eine Stelle besetzt wird, hängt von mehr als einem Film ab. Wir betrachten deshalb nicht nur Aufrufe, sondern auch passende Kontakte, die nächsten Gespräche und Rückmeldungen aus deinem Unternehmen.
Hier findest du unsere Leistungen für Film und Video und den gemeinsamen Ablauf, um Mitarbeiter in der Region zu erreichen.



